Das Wort “Schwib” wird vermutlich abgeleitet von dem Wort schweben, da der Schwibbogen (Lichterbogen) den Schwebebogen in der Architektur sehr ähnelt.

Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Lichter praktisch auf dem Bogen schwebend angebracht sind, beziehungsweise auch der Bogen an sich schwebt und lediglich von wenigen Streben in seiner Position gehalten wird.

Schwibbögen könnte man also eigentlich auch als Schwebebogen bezeichnen, der Name wurde aber abgekürzt oder aus irgendeinem Dialekt abgeleitet, was heute nicht mehr ganz sicher nachzuvollziehen ist, aber sehr wahrscheinlich ist.

Schwibbogen (Lichterbogen) ist ein Wort, das nur wenigen geläufig ist, die meisten Menschen kennen die exakte Bezeichnung dieser Lichterbögen, die man meist in der Weihnachtszeit oder im Advent sehen kann, gar nicht.

Sie haben entweder keinen Namen für die Bögen oder aber eine andere Bezeichnung, je nach Region.

Offiziell und korrekt heißen sie aber tatsächlich Schwibbogen (Lichterbogen), auch wenn dies eine etwas unverständliche Bezeichnung ist, die man nur schwer nachvollziehen kann, wenn man die Hintergründe nicht kennt, oder aber nicht weiß woher der Name abgeleitet werden könnte.

Den meisten Menschen ist auch nicht bewusst, dass die dekorativen Schwibbögen, die sie kennen von einem Element der Architektur abstammen und nach diesem benannt wurden. In der Regel wird von den meisten wohl angenommen, dass die Schwibbögen eine völlig eigenständige Erfindung sind, die eigens der Dekoration der heimischen Fenster oder Tische dient.

Sieht man nur die kleinen Ausführungen könnte man dies auch durchaus meinen, jedoch wenn man die zahlreichen großen Modelle betrachtet, die in Gärten, Einfahrten und Kirchen zu sehen sind lässt sich eine Verwandtschaft mit den Bögen aus der Architektur durchaus ganz einfach ableiten, denn diese großen Bögen erinnern stark an Torbögen oder die majestätischen Schwebebögen an manchen alten Gebäuden, die von vielen bewundert werden und eine ähnlich andächtige Wirkung erzielen wie die kleinen Schwibbögen, wenn sie ihr helles, strahlendes Licht aus einem Fenster des Hauses schicken und so eine Atmosphäre der Ruhe und des Friedens verbreiten.

Ob Schwibbögen ihren Namen eventuell auch von etwas völlig anderem haben können ist weder sicher noch geklärt, da wie schon erwähnt die am weitesten verbreitete Meinung lautet, der Name leite sich von den Schwebebögen ab. Natürlich wäre es durchaus auch möglich, dass das Wort Schwib einen anderen Ursprung hat oder aus einem bestimmten Dialekt stammt und etwas Bestimmtes bedeutet, aber dies ist weder zu belegen noch nachzuvollziehen, da die Verwandtschaft mit den großen Bögen auf der Hand liegt und sicherer ist, als alle Spekulationen, die man im Bezug auf die Herkunft des Namens unternehmen könnte.